Letztendlich staut sich die gewaltige Energie, da sie nirgendwohin entweichen kann, in den tiefen Tälern unseres Körpers. Obwohl die Bedrohung längst vorüber ist, spannt die unterdrückte Überlebensenergie weiterhin das Nervensystem an. Infolgedessen legt unser Körper eine Art Schutzpanzer an, um sich auf die Gefahr vorzubereiten, die jeden Moment zuschlagen und sogar seine eigene Lebenskraft lähmen könnte. So bleibt die Wunde in uns bestehen, nicht als Worte, sondern als eine Art „implizite Körpererinnerung“, bestehend aus versteiften Muskeln und Atemstillstand.